David Hare

1917 geboren in New York als Sohn des Rechtsanwalts Meredith Hare und der Kunstsammlerin und 1913 Mitgründerin der Armory Show. Seine Eltern sind befreundet mit Künstlern wie Brancusi, Walt Kuhn und Marcel Duchamp.
1936 bis 1937 Biologie- und Chemie-Studium in New York.
Ab 1939 Experimente mit  Farbfotografien.
1940 Porträtaufnahmen von Pueblo-Indianern in New Mexico für das American Museum of Natural History, Eröffnung Fotografie-Studio in New York; im selben Jahr widmet ihm die Julien Levy Gallery eine Einzelausstellung.
Im Jahr 1941 trifft David Hare auf André Breton, der aus Frankreich nach New York emigriert war. Breton plant mit der Hilfe von Marcel Duchamp und Max Ernst die Veröffentlichung eines surrealistischen Magazins.
In Roxbury trifft Hare Künstler wie seine Nachbarn Alexander Calder und Arshile Gorky sowie Yves Tanguy. 1942 bis 1944 Herausgeber von VVV. In dieser Zeit beginnt er als Autodidakt mit der Arbeit an surrealistischen Skulpturen.
Die zweite Frau André Bretons, Jacqueline Lamba, trennt sich 1942 nach einer Affäre mit Hare von ihrem Ehemann; die Hochzeit mit David Hare findet im Jahr 1946 statt. 1943 bis 1947 die Galeristin und Kunstsammlerin Peggy Guggenheim neben Hares Werken in ihrer Galerie Art of This Century Arbeiten von Hans Hofmann, Jackson Pollock, William Baziotes, Mark Rothko, Robert Motherwell, Clyfford Still und anderen. 1948 ist Hare zusammen mit Baziotes, Still, Motherwell und Rothko Gründungsmitglied der  „The Subjects of the Artist School“ in New York. Wegen finanziellen Problemen schliesst die Schule ein paar Jahre später jedoch wieder.
1948 Aufenthalt in Paris mit Balthus, Victor Brauner, Alberto Giacometti und Pablo Picasso. 1953 Rückkehr nach New York, verbringt aber erneut die nächsten beiden Sommer in Paris.
In den 1950er-Jahren Hare widmet sich der Malerei zu, seine mythologischen Motive entsprechen der Richtung des Surrealismus und des Abstrakten Expressionismus, die er auch später beibehält, als sich andere Kunstformen entwickeln.
Ab 1985 wohnhaft in Victor, Idaho. 1969 Ehrendoktor Maryland Institute of Art in Baltimore. 1991 vierte Ehe mit der Schweizerin Therry Frey.
1992 stirbt David Hare in seinem Landhaus in Jackson Hole, Wyoming an den Folgen eines Aneurysmas. Er hinterlässt seine Witwe Therry Frey sowie seine zwei Söhne aus früheren Ehen Merlin Hare, Pilot in Victor, und Morgan Browne Hare, Architekt in Manhattan.

Einzelausstellungen


2004
Andy Illien, Zürich

2001
Galerie Römerapotheke, Zürich

1991
Galerie Andy Jllien, Zürich

1990
Galerie Stämpfli, New York

1989
Galerie Andy Jllien, Zürich

1988
Gruenebaum Gallery New York

1987
Greenville County Museum of Art Greenville, SC

1987
Gruenebaum Gallery New York

1985
The Parrish Art Museum, Southhampton

1985
Gruenebaum

1983
The Grey Art Gallery, New York

1978
Albright Knox Gallery, Buffalo

1977
Solomon R. Guggenheim Museum New York

1977
Hayward gallery, London

1976
Alessandra Gallery New York

1974
Watson de Nagy Gallery Houston, TX

1969
Staempfli Gallery New York

1968
Dada, Surrealism and Their Heritage, Museum of Modern Art New York

1966
Leda and the Swan (series), Delgado Museum

1963
Galerie Saidenberg, New York

1962
Seattle World Fair

1960
Galerie Saidenberg, New York

1960
Galerie Claude Benard, Paris

1957
Sao Paolo Biennale

1951
Sao Paolo Biennale

1949
Julien Levy Gallery, New York

1948
Samuel Kootz Gallery

1947
Peggy Guggenheim Gallery New York

1947
San Francisco Museum of Art

1946
MoMa Museum of Modern Art New York

1944
Peggy Guggenheim Gallery New York

1941
Julien Levy Gallery New York

Gruppenausstellungen


2016
Weinstein Gallery, San Francisco
Pulse, Miami Beach

 

Sammlungen

Dallas Museum of Art, Texas, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington D.C., Museum of Fine Arts, Boston, Museum of Modern Art, New York City, The Phillips Collection, Washington D.C., Albright-Knox Art Gallery, Buffalo, New York, Harvard University Art Museums, Massachusetts, Indianapolis Museum of Art, Indiana, Mildred Lane Kemper Art Museum, St. Louis, Missouri, Sheldon Museum of Art, Lincoln, Nebraska, Smithsonian American Art Museum, Washington D.C, Privatsammlungen in USA, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweiz.

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